Selbst erspürt - einige Beispiele



Auch wenn folgende Anregungen auf dem ersten Blick sehr simpel erscheinen mögen, zeigen gerade solche Übungen ungeahnte und nachhaltige Wirkungen.


Spiele mit der Musik



Musik ist die Sprache der Seele, die unser aller Herz direkt anspricht - damit Erinnerungen oft blitzartig lebendig werden lässt - rascher, als das Anderes vermag. Allein schon deshalb, weil Musik und Gefühl immer zusammengehören - Emotionen zuletzt versiegen.

Bei "Musik-Spielen" bringen beispielsweise TeilnehmerInnen ihre Lieblingsmusik mit - in welcher Form das auch geschehen kann. Sie singen mit den anderen zusammen ihre alten Lieder aus der Kindheit oder Jugend, formulieren dazu möglicherweise ihre jeweils ganz eigene Geschichte, die im Nachhinein aufgeschrieben werden kann.

Darüber hinaus können Musik und Erzählung als Ganzes mit meiner Hilfe und Technik zu einem ganz persönliches multimedialen Geschenk werden – beispielsweise zu einer Audio-Collage auf CD [mehr ...]. Sind dann noch alte Fotos und Dokumente vorhanden, kann sogar ein persönlicher Bild- oder Lebensfilm mit eigener "Musikuntermalung" produziert werden. [mehr ...]

Besucher von Workshops rufen sich mitunter auch ihre Lieblingstänze wieder ins Gedächtnis, versuchen diese vorzuführen (ältere oder behinderte Menschen "tanzen" im Sitzen), motivieren und laden die anderen zum Mitmachen ein.

Vielleicht kann sogar das eine oder andere kleinere Instrument mit in die Runde eingebracht werden. Früher war Hausmusik noch ein Thema, heute kaum mehr. Und dabei kann gerade so etwas so großen Spaß und Freude machen, verbinden ... .

Warum also das Musizieren von damals nicht einfach wieder neu aufleben lassen? [mehr...]


Übungen mit Bild und Text



Weitergeben kann man bekanntlich immer das am besten, was man - so wie ich - selbst erfahren, erspürt hat und erproben durfte. So zum Beispiel auch die folgenden Übungen "Erinnerungskoffer" und "Schatzkiste. Gerade diese beiden können auch "Musik" enthalten, sind sehr anrührend und können sehr viel Nachdenklichkeit bei den Teilnehmern auslösen.

Sehr beeindruckt haben mich u. a. auch Spiele wie der "Lebensbaum" - der Baum als Lebenssymbol, der mit seinen Wurzeln, Stamm, Früchten, Blüten und Knospen die verschiedenen Lebensphasen symbolisiert. Oder aber auch Arbeiten wie die "Zeittafel" -->, "Lebensräume", "Die persönliche Landkarte", "Menschen, die mich prägten".

Und nicht zuletzt das "Würfelspiel mit alten Fotografien" (siehe auch Buchempfehlungen links sowie [mehr ...]).



Zum Schluss noch die Gestaltung dreier Collagen zum Thema "Ich war, ich bin, ich werde sein" - eine Phantasiereise, die darauf hinzielt, das eigene Leben mit allen bisherigen Tiefen und Höhen anzunehmen, eine Rückschau und Selbstvergewisserung, eine Arbeit an der eigenen Identität ...


Spiele mit dem Schatten



Sie erinnern sich nicht nur an alte Kinderlieder, sondern auch an geliebte Märchen? Warum diese oder eine Episoden aus dem eigenen Leben nicht einfach mal als Schattenspiel-Geschichte, als Theaterspiel anderer Art ganz neu gestalten?

Eine wunderschöne kreative Betätigung, die große Freude macht. Und Freude sollte bei allen Spielen und Übungen immer an erster Stelle stehen, um das, was möglicherweise auch immer wieder wehtun kann, leichter überwinden und verarbeiten zu können.



Workshops in kleinen Gruppen ...




(C) 2007 - 2010 Elisabeth Heller

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